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Durch Zecken übertragene Krankheiten: Was sind die Risiken für Sie und Ihren Hund?

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Zecken sind nicht nur unangenehm für Ihren Hund, weil sie stechen und Blut saugen. Sie können durch ihren Stich (umgangssprachlich „Zeckenbiss“) auch Krankheiten bzw. ihre Erreger übertragen. Wichtige Krankheiten, die in Deutschland von Zecken auf Hunde übertragen werden, sind neben der Borreliose die Babesiose und Anaplasmose. Auch FMSE kann durch Zecken auf Hunde übertragen werden.

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Warum sind Zeckenstiche so gefährlich?

Wenn durch einen Zeckenstich ein Krankheitserreger auf Ihren Hund übertragen wurde, kann sich das in sehr unterschiedlichen Symptomen äußern.

Babesiose beim Hund

Zecken können die Erreger der Babesiose übertragen – einer in den vergangenen Jahren mitunter auch als „Hundemalaria“ bezeichneten Krankheit, die allerdings nichts mit der Malaria beim Menschen zu tun hat. Der einzellige Parasit nistet sich in den roten Blutkörperchen ein und vermehrt sich dort. Nach ein bis vier Wochenbekommt der Hund plötzlich hohes Fieber. Die fortwährende Zerstörung der roten Blutkörperchen schwächt den Gesundheitszustand des Hundes. Zu den weiteren Symptomen der Babesiose beim Hund zählen Blutarmut, Gelbsucht und Organversagen. Unbehandelt führt die Krankheit schlimmstenfalls zum Tod. Antibiotika sind wirkungslos, und das einzig wirksame Chemotherapeutikum muss importiert werden, da es in Deutschland nicht zugelassen ist.

Die Babesien – die Erreger der Babesiose – werden in Deutschland ausschließlich über die Auwaldzecke (auch Buntzecke genannt) übertragen. In den letzten 30 Jahren hat sie sich von begrenzten Vorkommen in Baden-Württemberg unter anderem entlang von Rhein und Elbe ausgebreitet. Die dunklen Zecken tragen einen auffälligen silbrig-marmorierten Rückenpanzer und sind mit 5 mm (nüchtern) bzw. 15 mm Körperlänge (nach einer Blutmahlzeit) deutlich größer als bspw. der bekannte Gemeine Holzbock, die häufigste in Deutschland vorkommende Zeckenart. Im Unterschied zu anderen einheimischen Zecken, die passiv auf Beute warten, können sich Auwaldzecken auch aktiv auf ihre Beute zubewegen.

Bis vor wenigen Jahren traten Infektionen mit dieser Erkrankung bei Hunden eher nur nach einem Auslandsaufenthalt in vorwiegend südlichen Ländern sowie in Ungarn und Frankreich auf. Da sich die Verbreitung dieser Zeckenart in Deutschland jedoch immer mehr ausweitet, wurde in den vergangenen Jahren auch eine wachsende Zahl von Hunden mit Babesiose festgestellt, die sich ausschließlich in Deutschland aufgehalten hatten.

Anaplasmose beim Hund

Diese Erkrankung kommt bei Hunden in Deutschland regelmäßig vor. Die Erreger werden als Anaplasmen bezeichnet. Es handelt sich um Bakterien, die vom Holzbock übertragen werden. Sie befallen die weißen Blutkörperchen. Außer Mattigkeit, Fieber und Blutarmut zeigen die erkrankten Hunde bisweilen auch Nasenbluten, Blutungen im Bereich von Haut und Schleimhäuten, sowie Gelenkentzündungen. Zur Diagnose und Behandlung muss ein Tierarzt aufgesucht werden, der für gewöhnlich eine mehrwöchige Antibiotikatherapie verordnet.

Die Zecken, die diese Erreger mit ihrem Stich beim Blutsaugen übertragen, sind in ganz Deutschland zu finden. Sie können einer Anaplasmose indirekt vorbeugen, indem Sie Ihren Hund vor Zecken schützen.

Schützen Sie Ihren Hund gegen Zecken und die Krankheiten, die sie übertragen

Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, sind oft schwierig zu behandeln. Daher ist es wichtig und sinnvoll, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Zudem sollten etwaige Erkrankungen früh durch den Tierarzt erkannt und konsequent behandelt werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Arzt, wenn Sie sich Sorgen über die Gesundheit eines Haustiers machen. Der Einsatz von Antiparasitenmitteln, die Zecken bereits am Stich hindern, kann Ihre Haustiere wirksam vor durch Zecken übertragenen Krankheiten schützen.

Das Seresto® Hundehalsband tötet Zecken nicht nur, sondern kann sie bereits vor dem Stich abwehren. Die Zecke muss also erst gar nicht stechen, um abgetötet zu werden. Dadurch wird das Risiko dafür, dass Krankheiten von Zecken auf Ihren Hund übertragen werden, wirksam verringert.

 
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