Master Brand

Ihr neuer bester Freund

Teilen bei
Intro Text
Die besten Hunderassen für Hundeanfänger
Content

Denken Sie darüber nach, sich zum ersten Mal einen Hund anzuschaffen? Hunde bereichern unser Leben auf eine Art und Weise, die wir uns nicht vorstellen können, bis wir selber mit einem Hund zusammenleben. Aber Hundebesitzer zu sein bedeutet auch viel Verantwortung: Wir müssen nicht nur die Liebe, Treue und Freundschaft erwidern, die unser Vierbeiner uns schenkt, sondern ihm auch Futter, Unterbringung, Bewegung, medizinische Versorgung, Training und Pflege bieten. Und das ist nur der Anfang!

Hundefreunde werden Ihnen bestätigen können, dass jeder Hund eine einzigartige Persönlichkeit und einen eigenen Charakter hat. Zusätzlich haben verschiedene Hunderassen verschiedene Eigenschaften, sodass einige zum Beispiel viel mehr Zeit und Erfahrung erfordern als andere
besonders was das Training und die Pflege angeht. Die folgenden Hunderassen sind gut für Hundeanfänger geeignet.

Image
Hunderassen für Erstbesitzer: Zwei Dackel laufen nebeneinander über eine Wiese

Kleine Hunderassen

Kleine Hunde sind nicht automatisch einfacher zu handhaben als große Hunde. Nur weil Sie einen Hund locker auf den Arm nehmen können, bedeutet das nicht, dass er ein besserer Anfängerhund ist als ein größerer Vertreter seiner Art. Allerdings gibt es bestimmte kleine Rassen, die besonders gut geeignet sind, wenn man sich zum ersten Mal einen Hund anschaffen möchte.

Papillon

Papillons gelten als treue, liebevolle Hunde, die sich gut an das Leben ihres Besitzers anpassen können. Sie wiegen weniger als fünf Kilogramm und sind nicht einmal 30 Zentimeter groß, sodass sie gut in einer kleinen Wohnung leben können, sofern sie genug Auslauf bekommen. Wenn man keinen Garten hat, muss man mehrmals am Tag mit dem neuen Mitbewohner spazieren gehen.

Papillons eignen sich hervorragend für erstmalige Hundebesitzer, da sie äußerst intelligent sind und sich daher relativ einfach erziehen lassen. Beachten Sie jedoch, dass man mit dem Training früh beginnen sollte. Egal, ob Sie sich für einen kleinen oder großen Hund entscheiden – die Erziehung muss immer liebevoll, aber konsequent ablaufen. Auch kleine Hunde müssen gut erzogen sein, damit sie im Alltag tolle Begleiter sind. Papillons neigen mitunter zum Kläffen, was man ihnen aber bis zu einem gewissen Grad abtrainieren kann.

Zwergdackel

Was Zwergdackeln an Größe fehlt, machen sie durch Persönlichkeit wett. Sie sind intelligente, lustige und lebhafte kleine Hunde mit großem Selbstbewusstsein, die gerne in menschlicher Gesellschaft sind und am liebsten überall dabei wären. Die kleinen Energiebündel brauchen viel Bewegung und geistige Auslastung – müssen also viel beschäftigt werden. Wenn sie ihre Energie positiv ausleben können, sind sie perfekte kleine Begleiter. Aber Achtung: Sie werden nicht gerne allein gelassen und hassen Langeweile. Wenn beides zusammenkommt, kann es sein, dass sie etwas kaputtmachen und z.B. an Schuhen oder Möbeln kauen. Das ist ein Zeichen von Stress. Wenn Sie also viel Zeit und Platz haben, könnte ein Zwergdackel ein perfekter erster Hund für Sie sein.

Bichon Frisé

Diese kleinen Hunde wiegen meist weniger als fünf Kilogramm. Sie haben einen wunderbar verspielten, selbstbewussten Charakter und möchten gern immer im Mittelpunkt stehen. Im Gegensatz zu vielen anderen kleinen Hunden verstehen sie sich meist gut mit Kindern, sodass sie auch gute Anfängerhunde für Familien sind. Bichons sind außerdem sehr intelligent und ihre Erziehung gelingt recht leicht. Da sie locker an alles herangehen, fühlen sie sich sowohl in einem großen Haus auf dem Land als auch in einer kleinen Stadtwohnung wohl. 

Viele Hunde sind nicht gern allein, und auch Bichons leiden schnell unter Stress und Trennungsangst. Am besten ist es, wenn immer eine Person im Haus ist. Bichons sind recht anspruchsvoll, was die Fellpflege angeht. Sie sehen zwar niedlich aus, müssen aber mindestens alle zwei bis drei Monate zum Hundefriseur, was die Kosten für ihre Haltung in die Höhe schnellen lässt.

Mittelgroße und große Hunderassen

Auch größere Hunde können gut für erstmalige Hundebesitzer geeignet sein. Sie brauchen mehr Futter und eventuell auch mehr Bewegung – was schön ist, wenn Sie lange Spaziergänge mögen. Hier stellen wir Ihnen einige der mittelgroßen und großen Hunderassen vor, die am besten für Hundeanfänger geeignet sind.

Golden Retriever

Golden Retriever sind eine bei Hundeanfängern äußerst beliebte Rasse – und das aus gutem Grund: Sie sind sanft, verspielt und haben eine unkomplizierte, natürliche Anhänglichkeit, was sie zu zuverlässigen und vertrauenswürdigen Partnern macht. Hinzu kommt ihre Intelligenz und der Wille zu gefallen – eine perfekte Kombination für gute Erziehbarkeit und einfaches Training. Sie sind alles in allem perfekte Begleiter für neue Hundebesitzer. Die meisten von ihnen kommen gut mit Kindern aus und eignen sich deshalb gut für Familien.

Bedenken Sie, dass Golden Retriever viel Bewegung brauchen – bis zu zwei Stunden am Tag. Und wenn Ihr Goldie viel draußen herumtollt, muss sein längeres Fell viel gepflegt und gebürstet werden, um in bestem Zustand zu bleiben. Abschließend ist zu sagen, dass Golden Retriever oft bis ins hohe Alter verspielt bleiben, dann aber Gesundheitsprobleme bekommen – wie andere große (und kleine) Hunde auch. Häufig lässt Ihre Sehkraft nach und die Gelenke und Zähne bekommen Probleme, was hohe Tierarztkosten verursachen kann.

Labrador

Ebenso wie der Golden Retriever gilt auch der Labrador als klassischer Anfängerhund, besonders für Familien. Sein sanftes und verspieltes Wesen macht ihn zum perfekten Spielgefährten für Kinder – und für Erwachsene. Labradore sind sehr intelligent und wollen gefallen. Das bedeutet, dass auch unerfahrenen Besitzern die Erziehung und das Training leichtfallen sollten.

Labradore sind sehr energiegeladene Hunde, die viel Bewegung und geistige Auslastung brauchen. Sie sind außerdem gut bei Appetit. Deshalb ist Übergewicht bei dieser Rasse besonders mit zunehmendem Alter ein großes Problem.  Labradore brauchen viel Bewegung und wohnen am liebsten in einem Haus mit Garten. Außerdem benötigen sie Menschen, die gerne täglich lange Spaziergänge mit ihnen unternehmen.

Pudel

Pudel gehören zu den intelligentesten Hunderassen: Sie lernen schnell neue Tricks und Befehle. Außerdem sind Pudel verspielt, treu und liebevoll, was sie zu idealen Begleitern macht. Da Pudel viel Energie haben, wird ihnen ohne ausreichend Beschäftigung und Bewegung langweilig – mindestens zwei Spaziergänge am Tag müssen sein! Fehlt Pudeln die körperliche und geistige Auslastung, werden sie unglücklich und können Ihren Stress an Ihren Schuhen und Möbeln auslassen. Sie eignen sich daher am besten für Menschen, die ihnen die Zeit und Aufmerksamkeit schenken können, die sie sich von Natur aus wünschen. Das Pudelfell haart nicht. Es benötigt viel Pflege und muss täglich gebürstet werden, damit nichts verfilzt. Drei bis vier Mal im Jahr steht außerdem ein Besuch beim Hundefriseur an, da Ihnen die Fellpflege sonst wortwörtlich über den Kopf wachsen würde.

Greyhound

Greyhounds sind treue, sanfte und liebevolle Hunde, die zwar spezielle Bedürfnisse haben, aber trotzdem hervorragend für erstmalige Hundebesitzer geeignet sind –sofern diese bereit sind, ein wenig Mühe zu investieren.

Der Greyhound fällt besonders durch seine athletische, schlanke Figur auf. Kein Wunder, dass diese Hunde zum Laufen geboren sind. Wie alle Windhunde brauchen Greyhounds viel Bewegung. Am besten ist es daher, wenn sie einen großen eingezäunten Bereich haben, in dem sie ab und zu Vollgas geben können. Auch mehrere Spaziergänge am Tag sind gut. Beim Spaziergang (besonders ohne Leine) ist Vorsicht geboten, da alle Windhunde einen starken Jagdtrieb haben und gern hinter Feldhasen, Eichhörnchen, Katzen und anderen Tieren hinterherrennen. Dabei können sie verloren gehen oder sich verletzen, wenn sie zum Beispiel auf unebenem Gelände stolpern. Dementsprechend ist es wichtig, Greyhounds früh und gut zu erziehen. Am wichtigsten ist dabei der Rückruf – also dass sie kommen, wenn man sie ruft. Zum Glück sind Greyhounds intelligente Hunde und lernen gut. Allerdings sind sie auch sehr sensibel und erschrecken schnell, sodass man geduldig und einfühlsam mit ihnen sein muss. Die Zeit, die Sie in die Erziehung und die Bewegung Ihres Greyhounds investieren, wird sich auszahlen – denn wenn er sich richtig ausgepowert hat, ist er sehr anschmiegsam und schmust gerne. 

Die Beschäftigung mit einem Greyhounds nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch – dafür spart man bei der Fellpflege. Greyhounds haben kurzes, dichtes Fell, dass nur zirka einmal die Woche gebürstet werden muss, um in Top-Zustand zu bleiben.

Mischlinge

Natürlich eignen sich auch viele andere Hunderassen für erstmalige Hundehalter – wie zum Beispiel Mischlinge. Ein Besuch im örtlichen Tierheim ist immer die Mühe wert, denn vielleicht verlieben Sie sich auf den ersten Blick in einen der Verbeiner! Wenn Sie einen Hund aus dem Tierheim adoptieren, haben Sie außerdem den Vorteil, dass die Mitarbeiter genau wissen, welche ihrer Tiere sich für Hundeanfänger eignen. In Tierheimen gibt es mitunter Rassehunde, aber Sie werden dort häufiger treue Mischlinge finden. Bestimmt gibt es einen, der Ihnen besonders gut gefällt und von der Persönlichkeit her genau zu Ihnen passt

Image
Hunderassen für Erstbesitzer: Kleines Mädchen mit Zopf umarmt lachend einen Golden Retriever auf der Wiese
Teilen bei