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Was eine Katze braucht, um glücklich zu sein

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Sechs Tipps zur Katzenhaltung für neue und erfahrene Besitzer
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Glückliche Katze wird unter dem Kinn gestreichelt

Es ist nicht immer einfach zu erkennen, ob eine Katze glücklich ist. Manche Katzen zeigen ihre Zuneigung durch Schnurren und Anschmiegen. Andere wiederum sind eher reserviert und zurückhaltend, sodass es schwieriger sein kann, ihre Laute und ihr Verhalten zu deuten. 

Egal, ob Sie ein erstmaliger oder ein erfahrener Katzenhalter sind: Wie haben sechs nützliche Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Katze glücklich und gesund zu erhalten. 

1. Schaffen Sie perfekte Schlafplätze  

Katzen lieben Nickerchen. Also machen Sie es Ihrer Katze gemütlich, indem Sie perfekte Schlafplätze für sie schaffen. Hier ein paar Ideen dazu: 

  • Legen Sie ein Kissen oder eine Decke auf die Fensterbank. Sie können auch einen gepolsterten Aussichtspunkt an einem sonnigen Fenster einrichten, wo Ihre Katze tagsüber dösen oder ein Nickerchen halten kann. 
  • Wenn Sie einen Garten haben, überlegen Sie, wo Ihre Katze dort schlafen könnte. Am besten ist natürlich ein trockener, geschützter Ort mit etwas Schatten – zum Beispiel unter einer Markise oder einem Sonnensegel. 

2. Bieten Sie Ihrer Katze Spielzeug 

Katzen spielen unglaublich gern. Eine Auswahl an Spielzeugenweckt die natürlichen Instinkte und die Neugier Ihrer Katze. Es gibt unzählige Variationen: Spielzeug zum Jagen, zum Angreifen, zum interaktiven Spielen und vieles mehr. Sie können auch einen Laserpointer kaufen, dessen Lichtpunkt Ihre Katze jagen kann. Denken Sie daran, ihr am Schluss einen Jagderfolg zu ermöglichen, und leuchten Sie ihr bitte niemals in die Augen.  

Sie können das Katzenspielzeug auch selbst basteln. Ein einfacher Ball hält Katzen lange auf Trab, da sie ihn mit den Pfoten anstupsen und wie eine Maus attackieren können. Viele Katzen haben Spaß daran, mit einer Schnur oder einem Band zu spielen, das an einen Stock oder eine Türklinke gebunden ist. Achten Sie immer darauf, dass die Schnur gesichert ist, damit sich Ihre Katze nicht Gefahr läuft, sich darin zu verheddern oder gar zu erwürgen. 

3. Geben Sie Ihrer Katze Freiraum 

Wie Sie vielleicht schon festgestellt haben, sind Katzen ziemlich eigenständige Tiere. Sie haben gern einen eigenen, festen Platz für ihre Grundbedürfnisse.  

Schaffen Sie Ihrer Katze einen eigenen Bereich mit einem Körbchen, einem Katzenklo und einem großen Kratzbaum, auf dem sie klettern, sitzen und auch schlafen kann. Katzen klettern von Natur aus gern und fühlen sich sicher, wenn sie die Welt von oben betrachten und dort ungestört schlafen können. 

Futter und Wasser sollten Sie immer in einem anderen Bereich aufstellen, denn Katzen mögen es nicht, in der Nähe ihrer Toilette zu fressen. Platzieren Sie die Katzenklos in einem hellen, ruhigen Teil Ihres Zuhauses, damit Ihre Katze keine Scheu hat, sie auch zu benutzen. 

Katzen sind anspruchsvoll, und die wenigsten Katzenbesitzer wissen, dass sich Katzen zwei Klos wünschen – eins fürs große und eins fürs kleine Geschäft. Leben mehrere Katzen im Haus, dann stellen Sie mindestens so viele Klos auf, wie Sie Katzen haben. Die Katzenklos dürfen nicht zu klein sein, denn die Katze muss sich bequem umdrehen können. Sonst geht schnell etwas daneben.  

Ein Balkon ist ein prima Aussichtsposten, aber er sollte auch sicher sein. Bringen Sie eine katzensichere Umzäunung an, damit Ihre Katze nicht abrutschen oder neben das Geländer treten kann. Ideal sind schwarze oder transparente Nylonnetze, die sich optisch besser anpassen als weiße.  

Was Balkon- oder Zimmerpflanzen betrifft, sollten Sie sich informieren, ob diese für Katzen ungefährlich sind. Minze, Baldrian und Thymian auf dem Balkon eignen sich perfekt, denn sie sind für Katzen nicht giftig. Noch besser: Katzengras zum Knabbern!  

4. Merken Sie sich, wie und wo Ihre Katze gestreichelt werden mag 

Katzen sind zwar zweifellos unabhängige Tiere, doch sie mögen auch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Aber wehe, Sie streicheln nicht richtig! 

Katzen mögen es, wenn man sie vom Kopf in Richtung Schwanz streichelt, also nicht „gegen den Strich“ (gegen die Fellwuchsrichtung). Den meisten Katzen gefällt es auch, hinter den Ohren gekrault und unter dem Kinn gestreichelt zu werden. Vom Schwanz und von den Pfoten sollten Sie sich fernhalten. 

Wenn ein Kind Ihre Katze streicheln möchte, bleiben Sie immer dabei und beobachten Sie die beiden genau. Sie wollen schließlich nicht, dass Ihre Katze das Kind kratzt, wenn es sie falsch streichelt, oder dass das Kind sie am Schwanz zieht. 

5. Schaffen Sie feste Gewohnheiten und halten Sie den Platz Ihrer Katze sauber  

Die meisten Katzen bevorzugen feste Abläufe, also sollten die Fütterungszeiten immer die gleichen und immer gleich strukturiert sein (zum Beispiel Frühstück, Mittag- und Abendessen immer zur gleichen Zeit am Tag, oder nur Frühstück und Abendessen, falls Ihre Katze nur zwei Mal am Tag frisst).  

Wenn Sie unregelmäßige Arbeitszeiten haben, überlegen Sie, ob Sie einen automatisierten Futterspender anschaffen. Wenn Sie den ganzen Tag Futter bereitstellen, besteht die Möglichkeit, dass Ihre Katze alles auffrisst. Dann haben Sie im schlimmsten Fall irgendwann eine übergewichtige Katze, die gesundheitliche Probleme bekommt.  

Sobald Sie einen Bereich für Ihre Katze eingerichtet haben, ist es wichtig, diesen auch sauber zu halten. Reinigen Sie die Katzenklos regelmäßig – jeden Tag oder mindestens jeden zweiten – und wechseln Sie auch die Streu von Zeit zu Zeit komplett aus. Wenn Sie mehr als eine Katze haben, sorgen Sie für weitere Katzenklos. 

Katzen mögen es sauber und ordentlich. Deshalb wird Ihre Katze viel glücklicher sein, wenn Sie regelmäßig ihren Futterplatz, ihr Katzenklo und ihren Schlafplatz reinigen und in Ordnung halten.  

6. Schützen Sie Ihre Katze vor Parasiten 

Sie wissen wahrscheinlich bereits, dass ein Parasitenbefall – etwa mit Flöhen oder Zecken – für Ihre Katze gefährlich werden kann. Parasiten können Unbehagen und auch Krankheiten bei Menschen und ihren Haustieren auslösen. Selbst wenn Ihre Katze nie das Haus verlässt, ist sie nicht gefeit. Sobald Sie einen Parasitenbefall bemerken, ist es wichtig, den Plagegeistern so schnell wie möglich den Garaus zu machen, bevor sei einen gröberen Schaden anrichten. Allgemein ist es ratsam, einem Befall durch regelmäßige präventive Behandlungen vorzubeugen.  

Welche Parasiten das größte Risiko für Ihre Katze darstellen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Fragen Sie also Ihren Tierarzt, welche Präventionsmaßnahmen und Präparate Sie nutzen sollten. Sobald Sie sich für ein Präventionsprogramm entschieden haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie keinen Termin vergessen – richten Sie sich also zum Beispiel Erinnerungen auf Ihrem Handy ein.  

Vergessen Sie nicht: Auch wenn Ihre Katze ihre Dankbarkeit nicht immer deutlich zeigt – sie weiß ihre Fürsorge gewiss zu schätzen und wird schnurrend und glücklich durchs Leben gehen. 

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