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Sieben Tipps für die Hundepflege zu Hause

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Mit unseren Tipps zur Hundepflege sieht Ihr Hund gut aus und bleibt gesund.
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Besitzer schneidet Pomeranian das Fell mit einer Schere

Mit unseren Tipps zur Hundepflege sieht Ihr Hund gut aus und bleibt gesund.

Regelmäßige Pflege ist für Hunde aller Rassen wichtig. So bleibt das Fell glänzend, gesund und frei von Verfilzungen, und Sie können Ihren Hund auf Parasiten und Hautprobleme untersuchen und damit die allgemeine Hygiene fördern. Hinzu kommt, dass die Pflege das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Hund festigt.

Selbst bei Hunden mit kurzem, pflegeleichtem Fell sollten Sie regelmäßig darauf achten, dass Sie sie bürsten, baden und ihnen die Krallen schneiden. Hunde mit längerem Fell brauchen möglicherweise einen richtigen Haarschnitt. Vielleicht gehen Sie mit Ihrem Hund ja in einen professionellen Hundesalon, damit ihm die Haare geschnitten werden. Die folgenden sieben Tipps helfen Ihnen, das Fell Ihres Hundes auch zu Hause zu pflegen.

1. Bürsten Sie Ihren Hund regelmäßig, damit das Fell nicht verfilzt

Unabhängig von der Rasse muss Ihr Hund regelmäßig gebürstet werden, damit sein Fell glänzend bleibt. Wie oft Sie das tun sollten, hängt von der Länge und Beschaffenheit des Hundefells ab. Langhaarige Rassen wie Golden Retriever und Collies müssen häufiger gebürstet werden (mindestens einmal pro Woche, wenn nicht sogar jeden zweiten Tag); kurzhaarige Rassen wie Windhunde oder Labradore nur alle zwei Wochen.

Ein verfilztes Fell kann bei langhaarigen Hunden schmerzhafte Hautreizungen verursachen. Hunde lecken oder beißen sich an den gereizten Stellen, was schnell zu Infektionen führen kann. In einem verfilzten Fell können sich außerdem Fremdkörper wie Grassamen verstecken und sogar in die Haut eindringen, wo sie Abszesse verursachen. Wird ein langhaariger Hund regelmäßig gebürstet, verringert sich das Risiko.

Kurzhaarige Hunde sollten ebenfalls gebürstet werden. So werden lose Haare, Schmutz und Hautschuppen aus dem Fell entfernt, und Sie müssen Ihren Hund nicht so häufig baden.

2. Stutzen Sie das Haar Ihres Hundes – aber seien Sie vorsichtig

Die meisten Hundebesitzer gehen mit Ihrem Hund lieber in einen Salon, um dort sein Fell stutzen zu lassen. Aber wenn Sie vorsichtig sind, können Sie zu lange Haare um die Augen oder Pfoten Ihres Hundes zu Hause schneiden – etwa damit Sie nicht so häufig in den Hundesalon gehen müssen. Wenn Sie die Haare um die Augen Ihres Hundes stutzen, verhindern Sie, dass seine Sicht beeinträchtigt wird oder die Haare an den Augen reiben und sie schädigen.

Warten Sie mit der Schere, bis Ihr Hund ruhig ist und sich hingelegt hat. Bewegen Sie sich langsam und vorsichtig, – vor allem, wenn sich die Schere in der Nähe der Haut befindet. Belohnen Sie Ihren Hund mit einem Leckerli, wenn Sie fertig sind.

Das Stutzen der Haare im Inneren der Ohren kann die Luftzirkulation verbessern und Ohrinfektionen vorbeugen. Es sollte aber idealerweise von einem erfahrenen Hundepfleger oder beim Tierarzt durchgeführt werden.

Denken Sie daran: Es kann leicht passieren, dass Sie Ihren Hund versehentlich mit der Schere oder dem Krallenknipser verletzen. Seien Sie also beim Stutzen der Haare oder Krallen immer vorsichtig. Wenn Sie nervös sind oder die Haare Ihres Hundes nicht selbst stutzen möchten, wenden Sie sich an einen professionellen Hundepfleger.

3. So kürzen Sie die Krallen Ihres Hundes

Wenn Sie hören, dass die Krallen Ihres Hundes auf harten Böden in Ihrem Zuhause klicken, dann ist es Zeit, ihm die Krallen zu kürzen. So können Sie verhindern, dass Ihr Hund auf Grund der langen Krallen Schmerzen beim Bewegen hat. Bevor Sie die Krallen Ihres Hundes das erste Mal stutzen, sollten Sie einige Tipps zur Sicherheit lesen.  Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Ihnen hilft, die Krallen Ihres Hundes sicher und einfach zu kürzen.

4. Kontrollieren Sie bei der Fellpflege die Haut Ihres Hundes

Hautallergien kommen bei Hunden häufig vor. Sie verursachen Juckreiz, und der Hund kratzt, beißt oder leckt sich an den gereizten Stellen.

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Haut Ihres Hundes bei jedem Bürsten zu überprüfen. Streichen Sie zuerst mit den Fingern durch das Fell Ihres Hundes und ertasten Sie ungewöhnliche Knoten oder Unebenheiten. Dann teilen Sie das Fell, um die Haut genauer auf Wunden, Rötungen, Ausschläge, kahle Stellen und Anzeichen von Parasiten zu untersuchen.

5. Bringen Sie Ihrem Hund bei, die Fellpflege zu genießen

Viele Hunde, und insbesondere Welpen, brauchen vor der ersten Körperpflege ein wenig Motivation.

Diese Tipps sorgen dafür, dass die ersten Pflegeeinheiten zu Hause problemlos ablaufen:

  • Verteilen Sie ein wenig Malzpaste auf einer abwaschbaren Oberfläche und lassen Sie Ihren Hund oder Welpen daran lecken, während Sie ihn bürsten oder baden.
  • Gehen Sie die Dinge langsam an – mit vielen Leckerlis und viel Lob, damit sich Ihr Hund schon auf die nächste Verwöhnrunde freut.
  • Legen Sie eine rutschfeste Matte in die Wanne, damit Ihr Hund beim Baden nicht ausrutscht.

6. Untersuchen Sie regelmäßig die Ohren Ihres Hundes

Werfen Sie bei der Körperpflege Ihres Hundes einen genauen Blick auf seine Ohren. Ohrinfektionen können schmerzhaft sein. Wenn Sie also eine der folgenden Veränderungen oder Verhaltensweisen beobachten, lassen Sie Ihren Hund von einem Tierarzt untersuchen:

  • Das Innere der Ohren ist entzündet oder feucht.
  • Die Ohren riechen merkwürdig (eine Hundeohreninfektion riecht oft süßlich).
  • Ihr Hund schüttelt den Kopf oder kratzt sich an den Ohren.
  • Die Ohren enthalten mehr oder andersartigen Ohrenschmalz als sonst (ein wenig Ohrenschmalz ist normal).
  • Ihr Hund jault oder bellt, wenn Sie seine Ohren untersuchen.

7. Baden Sie Ihren Hund nicht zu oft

Die meisten Hunde mit gesunder Haut müssen nur alle paar Monate gebadet werden, um Hygieneprobleme und unangenehme Gerüche zu vermeiden. Baden Sie Ihren Hund öfter, werden eventuell die natürlichen Öle aus dem Fell entfernt und die Haut trocknet aus.

Wenn Ihr Hund unangenehm riecht, ohne dass er sich in etwas Stinkendem gewälzt hat, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt sprechen, denn der Geruch kann auf eine Zahnerkrankung oder eine Hautinfektion hinweisen.

Denken Sie beim Baden Ihres Hundes daran:

  • Die Haut eines Hundes hat einen anderen pH-Wert als unsere, also verwenden Sie niemals Shampoos für Babys oder erwachsene Menschen, sondern ein seifenfreies und hautschonendes Shampoo, das speziell für Hunde entwickelt wurde.
  • Gießen Sie warmes Wasser über Ihren Hund, bis er richtig nass ist. Massieren Sie dann das Shampoo vorsichtig ins Fell ein. Achten Sie darauf, dass nichts in die Augen, den Mund oder die Ohren Ihres Hundes gelangt.
  • Spülen Sie das Shampoo mit warmem Wasser ab. Dann kann sich der Hund schütteln und bei warmem Wetter draußen an der Luft trocknen. Bei kühlerem Wetter trocknen Sie den Hund vorsichtig mit einem Handtuch ab oder föhnen Sie ihn auf der niedrigsten Stufe.

Gute Körperpflege, regelmäßiges Baden sowie Haut- und Ohrenkontrollen halten Ihren Hund nicht nur gesund. Sie zeigen damit auch Ihre Liebe und verbringen Zeit miteinander.

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